23.09.19

Glockenläuten um "fünf vor zwölf"

Weiße Taube auf Dach

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Liebe Gemeinde! Manche von Ihnen haben sich vielleicht gewundert, weshalb am vergangenen Freitag, 20. September um 11:55 die Glocken der Petruskirche geläutet haben. Andere wussten den Grund, da er am Sonntag im Ökumenischen Gottesdienst zum Stadtfest genannt wurde: Die Petrusgemeinde hat sich ebenso wie die Lukasgemeinde einem Aufruf der Evangelischen Landeskirche in Württemberg angeschlossen.

In diesem Aufruf hieß es: Die Schöpfung bewahren und mit einem verantwortungsbewussten Ressourcen-Umgang schonen – das ist ein grundsätzliches Anliegen auch der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Deshalb unterstützt die Landeskirche die für Freitag, 20. September, in ganz Deutschland geplanten „Fridays for future“-Aktionen und weltweiten Klimaschutz-Demonstrationen. Nicht nur das: Die Landeskirche hat ihre Gemeinden und deren Mitglieder aufgerufen, die Einladung der „Fridays for future“-Organisatoren „mit Kreativität anzunehmen und umzusetzen“, wie es Kirchenrat Dr. Frank Zeeb aus dem Oberkirchenrat der württembergischen Landeskirche formuliert. So könnten die Gemeinden etwa um die Mittagszeit zu Andachten zur Schöpfungsbewahrung einladen und dafür die Glocken ab 5 vor 12 läuten lassen. … Hintergrund: Am 20. September wird es anlässlich der Sitzung des deutschen Klimakabinetts und des UN-Klimagipfels vom 21. bis 23. September in New York an vielen Orten große Demonstrationen geben.

Wir sind diesem Aufruf gefolgt und haben eben deshalb die Glocken geläutet und im Anschluss in der Kirche eine Andacht gehalten.

Wir sind dankbar für Gottes Treue zu seiner Schöpfung, aber wir sehen auch die Aufgaben, vor die er uns stellt. Und wir bitten Gott um seinen Beistand.

Mit herzlichen Grüßen,

Pfarrer Dr. Martin Weeber