WoGeLe - Woche gemeinsamen Lebens in der Petrushof-WG

Im Juli 2009 war Premiere: Eine Gruppe zog in die "Petrushof-WG". Hier ein Bericht von Dagmar Stutz:


 
 
Wenn man so spontan das Wort "WG" hört, denkt man dabei oft als erstes an eine eher unfreiwillige, aus Geldmangel eingegangene und oft ungünstige gemeinsame Wohnkonstellation, die allgemein ziemlich kompliziert ist und leicht für Streit sorgt.
 
Dass das so nicht stimmt, bewies die "Woche Gemeinsamen Lebens" (kurz: WoGeLe) der Petrushof-WG. Dabei verlagerten vom 12. bis zum 18.07.2009 zwanzig Mitarbeiter der Jugendarbeit der Petruskirchengemeinde und des CVJM, hauptsächlich Schüler ab der 9. Klasse, aber auch Studenten, Azubis oder Arbeitsleistende, ihren Alltag in die Petruskirche.


 
Jeder und jede ging seinen gewohnten Verpflichtungen nach, darunter unter anderem Schule, Arbeit, aber natürlich auch Hobbies. Ganz egal was, alles wurde im beziehungsweise vom Petrushof aus erledigt. Natürlich waren dafür auch diverse Räumlichkeiten nötig, die der Petrushof zur Verfügung stellte: Neben zwei Schlafräumen gab es noch einen Lern- und Hausaufgaben sowie - das wichtigste - einen Freizeitbereich. Dieser wurde dann auch reichlich genutzt: Von den WG-Partys am ersten und letzten Tag bis zum CVJM-Sport oder auch einfach nur einer gemütlichen Filmrunde im improvisierten Petrushof-"Wohnzimmer", es war einfach immer etwas los!


 
Sinn der ganzen Sache war, Alltag und Glauben zu teilen sowie von- und miteinander zu lernen. Eine Woche lang durften die Teilnehmer hautnah erfahren, was es heißt, eine christliche Gemeinschaft zu sein, mit allen Konsequenzen.


 
Neben den regelmäßigen Morgen- beziehungsweise Abendandachten um 7.00 Uhr und 21.30 Uhr wurden in verschiedenen Gruppen Cajóns (aus Lateinamerika stammende Kistentrommeln) gebaut, die dann auch pünktlich gegen Ende der gemeinsamen WG-Zeit fertig waren. So konnte letztendlich eine gelungene Idee, nach der wohl jeder Teilnehmer um einige Erfahrungen und jede Menge Spaß reicher war, zu Ende geführt werden.